Ich spiele jetzt seit ein paar Monaten dieses eine Aufbauspiel auf dem Handy und komme einfach nicht weiter. Irgendwann ist man nur noch am täglichen Login, um die Quests abzuhaken, aber der Spaß ist irgendwie weg. Das fühlt sich an wie eine zweite Arbeit. Geht es noch jemandem so, dass ihr euch fragt, ob ihr das Spiel eigentlich noch mögt oder nur aus Gewohnheit öffnet?
Ja ich kenne das Aufbauspiel Phänomen auch. Man loggt ein sammelt Dinge und irgendwann fühlt es sich an wie Arbeit statt Spaß. Der Funke ist verschwunden und man fragt sich wieso mache ich das noch.
Aus Sicht eines Denkmodells wird die Motivation durch Belohnungspläne getaktet und Gewohnheitsschleifen verstärken sich. Wenn die Belohnungen monoton werden verliert die Aktivität ihren Wert.
Ich dachte du meinst vielleicht der Entwickler hat das Spiel absichtlich so gebaut damit man immer wieder rein muss dabei vergisst man zu sagen ob es wirklich Spaß macht.
Vielleicht ist die Frage nach dem Spaß zu flexibel formuliert. Manchmal lohnt es sich gar nicht zu prüfen ob man es mag sondern nur zu akzeptieren dass man hineinrutscht.
Vielleicht geht es beim Aufbauspiel weniger um den reinen Spielspaß sondern um das Experiment wie Gewohnheiten entstehen und wie man sie steuern könnte.
Was wenn die Idee des Spiels gar nicht verloren ist sondern die Erwartungen sich verändert haben und man die Routine nur falsch liest?