Ich stehe gerade vor einer Entscheidung, die mich ziemlich verunsichert. Nach drei Jahren mit einem soliden, aber langsam wachsenden Nebenerwerb überlege ich ernsthaft, ob ich den Sprung in die Vollzeit-Selbstständigkeit wagen soll. Die Zahlen sind da, aber die Sicherheit des Angestelltenverhältnisses gibt mir trotzdem ein mulmiges Gefühl. Vielleicht kennt ja jemand diese Zwickmühle, wenn man eigentlich weiß, dass man es könnte, aber der letzte Schritt sich so endgültig anfühlt.
Ich spüre deine Unsicherheit und den Stolz auf das was du aufgebaut hast der Gedanke an Vollzeit Selbstständigkeit fühlt sich wie ein großer Sprung an
Zahlen lassen sich prüfen doch Sicherheit ist subjektiv und du musst sehen wie viel Reserve du wirklich brauchst damit Miete und Nebenkosten bleiben gedeckt
Vielleicht ist die Annahme dass Freiheit automatisch Klarheit bringt gar nicht wahr manche sehen in der Selbstständigkeit nur das Mikrofon und nicht den Staub darunter
Was wenn du den Sprung nur machst um den Druck abzubauen und es sich später als falsche Priorität herausstellt
Vielleicht könnte man die Frage neu rahmen indem man erst eine Brücke baut mit festen Projekten nebenbei statt sofort Vollzeit zu springen
Manche reden von einer klaren Linie doch in der Praxis torpedieren kleine tägliche Unsicherheiten oft den großen Plan und man zweifelt wieder am Konzept
Lass die Gedanken wie Geschichten fließen und notiere Szenarien aber verurteile dich nicht wenn du heute noch nicht entscheidest