Was hältst du von einem smart home bot, der Routinen automatisch steuert?
#1
Ich habe mir letzte Woche einen kleinen Bot gebaut, der eigentlich nur meine täglichen Routinen im Homeoffice etwas entlasten sollte. Jetzt frage ich mich, ob ich damit vielleicht einen Schritt zu weit gegangen bin. Er schaltet zum Beispiel morgens die Kaffeemaschine ein und sortiert meine E-Mails vor, aber seitdem habe ich das Gefühl, dass ich selbst anfange, mich wie ein Roboter zu verhalten. Ich warte fast schon auf sein kleines Erfolgssignal, bevor ich mit der eigentlichen Arbeit starte. Das fühlt sich irgendwie falsch an, obwohl es praktisch ist.
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#2
Das klingt nach einem inneren Konflikt du willst die Bequemlichkeit der Technik nutzen und zugleich merkst du wie die Routine dich formt Bist du bereit die Linie zu ziehen oder lässt du dich von diesem kleinen Signal treiben
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#3
Vielleicht beobachtest du Routinen die sich verselbstständigen und du begleitest sie wie eine stille Partnerschaft Das Nutzen von Automation kann deine Selbstwirksamkeit verschieben Die Frage ist ob du statt einer perfekten Ordnung eher klare Grenzen findest damit du dein eigenes Tempo behältst
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#4
Vielleicht fehlt dir eine ganz andere Lesart des Problems Die Idee eines Bots die morgens den Kaffee macht wirkt wie eine Metapher für Kontrolle und Vertrauen Du könntest es so sehen als ob du deine Aufmerksamkeit auslagern wolltest doch dabei verschiebt sich der Fokus auf Routine statt auf Bedeutung
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#5
Man könnte auch den Blick verschieben und das Thema neu rahmen Die Idee hinter der Automatisierung berührt Grundfragen der Freiheit und Verantwortung Und vielleicht geht es weniger um das Ergebnis als um den Rhythmus den du dir gönnst
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