Ich war gestern mit einer Freundin im Kino und wir haben danach noch über den Film diskutiert. Irgendwie kam das Gespräch dann auf Prominente und sie meinte, sie fände es total wichtig, dass Stars ihre Reichweite nutzen, um auf gesellschaftliche Probleme aufmerksam zu machen. Ich habe da gemischte Gefühle. Einerseits finde ich das auch gut, andererseits frage ich mich, ob wir nicht zu viel von ihnen erwarten. Manchmal wirkt das auch einfach nur wie ein gut kalkulierter PR-Move. Was denkt ihr?
Ich finde es faszinierend wie viel Reichweite Prominente heute haben und ja es trifft oft ins Schwarze aber manchmal wirkt es auch wie Druck dem man kaum entkommt.
Analytisch gedacht Reichweite kann Debatten befeuern doch echte Veränderung braucht mehr als ein Tweet oder ein Statement es braucht Strukturen Engagement Messbarkeit der PR Mampf bleibt fragwürdig.
Vielleicht verwechseln wir Wirksamkeit mit Lautstärke eine gute Idee kann klein anfangen aber wenn der Diskurs von einer Handvoll Promis dominiert wird verliert er an Vielfalt.
Was wenn man Reichweite einfach als Werkzeug sieht das man ehrlich einsetzen könnte oder auch nicht?
Man könnte das Thema neu rahmen und fragen was die Gesellschaft überhaupt braucht mehr Stimmen die auffallen oder Systeme die Probleme lösen vielleicht beides.
Ich bleibe skeptisch die Erwartung dass jeder Prominente die Agenda setzt ist unrealistisch und manchmal wirkt es wie eine stille Abhängigkeit von Zustimmung.