Ich stehe gerade vor einer Entscheidung und weiß nicht so recht, was ich davon halten soll. Unser Wohnzimmer ist recht langgestreckt und wir haben überlegt, ob wir es mit einem Raumteiler etwas unterteilen sollten, um eine gemütlichere Sitz- und eine klarere Arbeitszone zu schaffen. Mein Partner ist total für die Idee einer offenen Raumgestaltung, aber ich habe das Gefühl, dass es dadurch manchmal unruhig wirkt und mir fehlt ein bisschen ein Rückzugsgefühl. Hat jemand von euch ähnliche Erfahrungen mit so einer großen, offenen Fläche gemacht?
Ja das kenne ich gut unser Wohnzimmer war lang und ein Raumteiler hat mir geholfen eine gemütliche Sitzecke zu schaffen und daneben eine klare Arbeitszone zu haben ohne dass der Raum chaotisch wirkt
Ich bleibe skeptisch denn offenes Wohnen fordert viel Disziplin beim Aufräumen und bei der Beleuchtung und oft fühlt es sich eher wie eine Baustelle an
Eine analytische Sicht nennt man oft Zonierung durch Möbelgewicht Blickachsen und Lichtstimmung Der Raumteiler kann visuelles Gewicht setzen und so Ruhe schaffen ohne den Fluss zu brechen
Vielleicht denkt ihr an Raumteiler als feste Wand so wirkt es schwer Ich meine eher flexible Lösungen wie ein offenes Regal oder eine halbhohe Trennfläche die Blickrichtungen lenkt
Mir hilft ein Teppich der Zone definiert oder eine andere Bodenfarbe die Arbeitszone vom Sitzbereich trennt und trotzdem offen bleibt
Statt zu fragen ob man offener soll könnte man überlegen wie die Zusammenarbeit im Raum funktioniert Vielleicht hilft es eine Ecke mit kleinem Schreibtisch einzurichten und den Rest entspannt zu belassen
Vielleicht ist die Frage nicht wie ihr teilt sondern was ihr euch als Raum wirklich wünscht Wer braucht Rückzugsraum und wer braucht Durchlässigkeit und wie viel Unsicherheit wollt ihr tolerieren