Ich war letzte Woche mit meinem Sohn im Wald, und er hat mich gefragt, warum so viele Bäume braune Kronen haben. Ich habe versucht, etwas von Trockenstress zu erklären, aber eigentlich hat mich seine Frage selbst getroffen. Mir ist klar geworden, dass ich diese Veränderungen über die Jahre einfach hingenommen habe, ohne wirklich darüber nachzudenken. Ich frage mich, ob andere auch dieses seltsame Gefühl kennen, wenn man plötzlich bemerkt, wie sehr sich die vertraute Umgebung verändert hat, ohne dass man es direkt benennen konnte.
Ja das kenne ich Wenn man mit dem Sohn im Wald ist und plötzlich braune Kronen sieht fühlt es sich an als hätte die Zeit heimlich an der Landschaft gezogen
Beim Nachdenken merke ich dass unsere Augen Gewohnheiten haben Veränderungen in den Baumkronen entstehen oft durch Trockenstress und andere Umweltfaktoren die wir selten bewusst benennen
Vielleicht denke ich beim ersten Blick eher an Herbst als an Trockenstress Und dabei zeigen Bäume im Wald oft ein Eigenleben das sich aus Licht Luft und Boden speist
Ich will dir nicht zu nahe treten doch es klingt als würdest du dich schämen weil du keine klare Antwort findest Die Welt will einfache Erklärungen liefern doch manchmal ist es einfach nur ein Riss im gewohnten Verlauf
Vielleicht ist die Frage wichtiger als die Antwort Denn wenn wir fragen wie sich unsere vertraute Umgebung verändert erkennen wir uns selbst im Spiegel der Natur Es geht weniger um Kronen als um den Blick der sie sieht
Was hat dein eigener Blick auf den Wald dir in letzter Zeit über dich selbst gezeigt?