Ich hab letzte Woche endlich The Last of Us Part II durchgespielt und seitdem komm ich irgendwie nicht davon los. Die Entscheidungen, die Ellie trifft, haben mich echt mitgenommen, und ich frage mich, ob andere auch so zwiegespalten waren. Vor allem diese eine Szene im Theater hat mich total aus der Bahn geworfen. Ich weiß nicht, ob ich das Spiel mögen oder es fast schon bereuen soll, es gespielt zu haben.
Das Theater Moment hat mir echt den Atem geraubt The Last of Us Part II arbeitet mit einer ehrlichen Zerrissenheit und ich bleibe noch lange mit diesem Gefühl hängen
Aus dramaturgischer Sicht wird Ellies Zögern zur Metapher für moralische Kontamination und Entscheidungen entfalten eine Zeitlupe der Verantwortung
Ich hab zuerst gedacht sie zieht eine harte Linie durch Rache, aber vielleicht geht es mehr um Ankommen und Abschied als um Sieg
Vielleicht will das Spiel uns nur provozieren und uns in eine Ecke drücken aber ich glaube es macht dabei nicht klar wer am Ende wirklich gut ist
Vielleicht rahmt das Spiel das Thema Verantwortung neu als unbestimmte Frage statt als Lösung und das ist schon eine Leistung
Ich denke an die Idee moralische Verletzlichkeit als Konzept einzuführen ohne es vollständig zu erklären dadurch bleibt Raum zum Nachdenken
Manchmal bleibt es roh und ungeschliffen und das hat seinen eigenen rebellischen Charme