Ich habe gerade die dritte Staffel von The Bear durchgesuchtet und bin irgendwie noch ganz durcheinander. Diese Staffel hat mich wirklich mitgenommen, besonders wie sie mit dem Thema Scheitern umgeht. Ich frage mich, ob andere auch das Gefühl hatten, dass es diesmal weniger um das Restaurant ging und mehr um die inneren Dämonen der Figuren. Manchmal hatte ich das Gefühl, ich schaue fast eine komplett andere Serie.
Ich bin noch ganz benommen von der dritten Staffel sie wirkt wie eine Reise durch innere Dämonen und das Scheitern wird zur Hauptrolle statt der Pfanne.
Aus der Perspektive des Handwerks der Serie fällt mir auf wie ruhig die Staffel an den Charakteren arbeitet statt am Feuer der Küche. Die Konflikte entstehen aus Entscheidungen die misslingen und dadurch wirkt alles wie eine Analyse über Verantwortung und Scheitern.
Zwischendurch hatte ich das Gefühl es ginge weniger ums Restaurant und mehr um innere Krisen doch vielleicht war das nur weil ich gerade von meinem Leben abgelenkt bin.
Ist das wirklich das Thema oder nur eine neue Verpackung für denselben Druck frage ich mich skeptisch?
Vielleicht denke ich nur zu sehr an das im Subtext statt an das was sichtbar ist und doch öffnet sich dabei eine breitere Idee es geht um Kontrolle Verantwortung und wie Gruppen mit Grenzen umgehen und das macht die Staffel auf seltsame Weise dichter.