Was hat euch bei final fantasy 16 nach dem credits-song emotional getroffen?
#1
Ich habe gerade die letzten Stunden von Final Fantasy XVI durchgespielt und bin irgendwie durch. Die Bosskämpfe waren absolut spektakulär, keine Frage. Aber jetzt, wo der Credits-Song läuft, fühlt es sich an, als wäre die eigentliche emotionale Reise schon viel früher, so nach der Hälfte der Story, zu Ende gewesen. Mir fehlt jetzt dieser eine Charakter, bei dem ich dachte, da kommt noch mehr. Hat das noch jemand so empfunden, oder bin ich einfach nur betriebsblind nach dem ganzen Action-Gewitter?
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#2
Ja, das ging mir auch so. Die Bosskämpfe waren spektakulär, aber danach fühlte sich die emotionale Reise irgendwie früher zu Ende an, als hätte die Geschichte nach der Hälfte ihren Schwerpunkt verloren. Da war dieser eine Charakter, von dem ich dachte, der kommt noch stärker ins Bild, und dann war er plötzlich weg.
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#3
Vielleicht ist es Absicht: Final Fantasy XVI storniert den klassischen Charakterbogen zugunsten eines rhythmisierten Spektakels, in dem die emotionalen Folgen der Kämpfe die eigentliche Reise tragen. Der Credits-Song markiert das sichtbare Ende der Szene, doch die innere Reise bleibt offen. Man soll die Leere zwischen den Schlachten mit eigener Fantasie füllen.
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#4
Oder soll das heißen, dass man sich einfach mehr Handlung gewünscht hat und die Macher uns absichtlich allein lassen?
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#5
Vielleicht geht es darum, die Reise neu zu rahmen, statt dem Muster zu folgen, und Final Fantasy XVI fordert dich auf, die Lücke zwischen Szene und Song zu interpretieren. Es geht weniger darum, einen Helden zu finden, sondern darum, wie eine Welt nach dem Sturm weiterlebt.
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