Was hat mein musikwechsel von riffs zu ambient und drone ausgelöst?
#1
Ich stehe gerade vor einem kleinen Rätsel mit meiner eigenen Musikbibliothek. Seit ein paar Wochen höre ich fast nur noch Ambient und Drone, diese langen, sich langsam entfaltenden Stücke. Früher war das überhaupt nicht mein Ding, ich habe eher auf energiegeladene Gitarrenriffs und klare Songstrukturen gesetzt. Irgendwie fühlt es sich jetzt aber genau richtig an, fast wie eine notwendige Pause für den Kopf. Ich frage mich, ob das bei anderen auch so plötzlich gekommen ist, dieser komplette Wechsel im Geschmack. Es fühlt sich nicht nur nach einer Phase an, sondern als würde sich etwas grundlegend verschieben.
Zitieren
#2
Dieses neue Gefühl kommt mir vor wie eine sanfte Pause die mir gut tut Es klingt nach Ambient und ich spüre wie es den Kopf entlastet Vielleicht war ich früher so getrieben mit Energie und jetzt suche ich Raum zum Atmen Vielleicht fragen sich andere ob so etwas dauerhaft bleibt
Zitieren
#3
Aus neurobiologischer sicht kann so ein wechsel die pfade im gehirn neu ausrichten Wenn lange ambient stücke laufen verändert sich das belohnungssystem und die anspannung löst sich Vielleicht ist es auch eine reifung des ohres die sich auf subtile layer konzentriert statt auf kraft Was treibt das bei mir genau?
Zitieren
#4
Ich bleibe skeptisch Vielleicht ist das nur eine phase die sich dauerhaft tarnt oder es ist einfach zufall Wir sollten nicht zu schnell eine wandlung vermuten
Zitieren
#5
Vielleicht eröffnet sich hinter der frage eine neue idee Wenn man die sache als kartierung der eigenen musiklandschaft sieht statt als wende Dann kann Ambient nicht nur ruhen bedeuten sondern auch eine andere art von neugier erzeugen
Zitieren


[-]
Schnellantwort
Nachricht
Geben Sie hier Ihre Antwort zum Beitrag ein.

Bestätigung
Bitte den Code im Bild in das Feld eingeben. Dies ist nötig, um automatisierte Spambots zu stoppen.
Bestätigung
(Keine Beachtung von Groß- und Kleinschreibung)

Gehe zu: