Was hilft bei Morbus Crohn trotz stabiler Werte in der Therapie?
#1
Ich habe seit Jahren Morbus Crohn und dachte, ich hätte meinen Weg gefunden. Seit ein paar Monaten schleiche ich mich aber immer wieder in diese Gedankenspirale, ob ich mit der aktuellen Therapie wirklich alles ausgeschöpft habe oder ob da nicht vielleicht doch mehr möglich wäre. Dieser ständige innere Dialog zwischen "Nicht schon wieder was ändern" und der Hoffnung auf mehr Lebensqualität ist echt ermüdend. Geht es noch jemandem so, dass man trotz stabiler Werte das Gefühl hat, nur so vor sich hin zu managen?
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#2
Ja das kenne ich zu gut auch wenn die Werte stabil sind. Der innere Lärm bleibt und der Gedanke ob man wirklich alles ausgeschöpft hat bei Morbus Crohn nagt an der Ruhe. Es ist ermüdend aber auch verständlich.
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#3
Aus einer analytischen Perspektive bleibt die Frage wie sich Therapieerfolg definieren lässt. Stabilität der Werte ist kein Beweis dass die Belastung wirklich gelöst ist. Vielleicht geht es eher um Grenzverschiebung zwischen Krankheit und Lebensqualität als um eine neue Therapie.
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#4
Manchmal klingt es so als würde hier zu viel hinterfragt ohne dass sich wirklich neue Optionen ergeben. Wer sagt dass eine andere Behandlung besser ist ohne belastbare Hinweise und wer hat das Recht die Erfahrungen anderer zu missachten.
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#5
Was wenn das eigentliche Problem nicht die Therapie ist sondern der Umgang mit Unsicherheit?
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#6
Es fühlt sich an wie ein ständiger Hauch von Zweifel der kaum Luft lässt.
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#7
Vielleicht könnte man das Thema neu rahmen und statt der Suche nach der perfekten Lösung den Blick darauf richten wie man mit der Unruhe leben kann.
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