Ich sitze hier schon wieder stundenlang im Homeoffice und starre auf den Bildschirm, aber ich kriege einfach nichts mehr auf die Reihe. Eigentlich sollte ich die Präsentation für morgen längst fertig haben. Stattdessen kreisen meine Gedanken nur um alles, was noch ansteht, und dieses flaue Gefühl in der Magengrube wird einfach nicht besser. Mir ist klar, dass ich eine Pause brauche, aber ich habe gleichzeitig das Gefühl, keine Minute verlieren zu dürfen. Kennt das jemand von euch, dieses Gefühl der völligen Überforderung, das einen einfach lähmt?
Ja, das kenne ich. Der Kopf fühlt sich wie ein schwerer Mantel an, der Magen zieht sich zusammen und der Bildschirm wirkt plötzlich wie eine Bühne, vor der man scheitern könnte. Dieses Überforderungsgefühl sitzt fest und macht Bewegung erst einmal unmöglich.
Der Druck kommt oft, weil Kapazitäten begrenzt sind. Eine Pause ist kein Versagen, sondern ein Eingreifen in den Zustand. Vielleicht reicht eine kurze Unterbrechung, 25 Minuten Fokus, danach 5 Minuten Atmen, wiederholen, kein perfekter Plan, aber ein Weg die Schleife zu durchbrechen.
Kaffee, Licht und eine kurze Pause. Kann das wirklich helfen, oder ist es nur innerer Lärm?
Vielleicht ist das ganze Drama hier nur dein Kopf, der Alarm klingelt, weil er Aufmerksamkeit will. Vielleicht reicht es, die Sicht zu wechseln, statt gegen den Bildschirm anzurennen.
Vielleicht geht es hier weniger darum die Präsentation abzuhaken, sondern darum zu prüfen wie man morgen überhaupt anfangen könnte, Stichpunkte statt kompletter Folien nutzt um den Druck zu mildern.
Manchmal klingt Überforderung wie ein Resetknopf, doch vielleicht ist das eher ein Vorschlag die Erwartungen zu lockern damit das Denken wieder atmen kann.