Ich bin in letzter Zeit oft so erschöpft, dass selbst kleine Entscheidungen mich überfordern. Dabei schlafe ich eigentlich genug. Mir fällt auf, dass ich nach der Arbeit nur noch auf dem Sofa liege und mich zu nichts aufraffen kann, nicht mal zu den Dingen, die mir früher Freude gemacht haben. Diese anhaltende mentale Erschöpfung fühlt sich an, als wäre mein innerer Akku dauerhaft im roten Bereich, egal was ich tue. Kennt das jemand von euch?
Ja das kenne ich gut. Nach einem langen Tag fühlt es sich an als hätte mein Körper den Antrieb verloren, selbst wenn ich genug schlafe. Die mentale Erschöpfung sitzt oft tiefer als der Schlaf vermuten lässt.
Vielleicht ist es eine Mischung aus Entscheidungsmüdigkeit und fehlender Belohnung im Alltag. Wenn kleine Entscheidungen am Abend zu schwer wirken bleibt wenig Energie für Freude oder Hobbys. Dein Energiehaushalt gleicht dann eher einer Routine als einem Aufbruch.
Vielleicht ist es nur eine Phase in der dir die Dinge die dir früher Freude machten gerade nicht zu passen scheinen. Das heißt nicht dass du faul bist sondern dass sich deine Prioritäten verschieben.
Vielleicht klingt es nach Erschöpfung doch da könnte auch mehr dahinterstecken und es lohnt sich genau hinzusehen.
Vielleicht geht es nicht nur um Kraft sondern um Tempo und Sinn. Was wenn die Frage nicht wie weiter mit Energie sondern wie wir Bedeutung finden lauter wird? Vielleicht braucht man Erholung neu zu denken und statt einer großen Veränderung kleine Rituale zu probieren.
Danke fürs Teilen. Eine kleine Perspektive: Versuch heute eine Mini Aufgabe zu erledigen auch wenn es nur eine Kleinigkeit ist.