Ich frage mich, ob es anderen auch so geht, dass man sich manchmal in einer Gruppe von Freunden plötzlich sehr allein fühlt. Letztens saßen wir alle zusammen, es wurde gelacht und geplaudert, aber irgendwie hatte ich das Gefühl, neben mir zu stehen. Dieses subtile Gefühl der Entfremdung hat mich seitdem nicht mehr losgelassen. Ich kann nicht genau sagen, woran es lag. Vielleicht lag es an mir, vielleicht an einer Dynamik, die sich unbemerkt verändert hat. Es ist kein großer Konflikt passiert, einfach nur diese leise Distanz, die sich aufgebaut hat.
Ja das kenne ich auch. Ich sitze daneben und höre lachen und doch ist da eine leise Entfernung Entfremdung nennen manche das und trotzdem fühlt sich niemand schuldig, nur hilflos an.
Vielleicht entsteht die Distanz durch stille Rollen in der Gruppe Nicht jeder kann unvermittelt in der gleichen Frequenz mitlachen und Geschichten wechseln Beziehungsdynamik verschiebt sich unbemerkt und du bleibst außen vor.
Ich denke du fragst ob die sache zwischen euch wirklich ernst ist oder ob man zu viel analysiert Vielleicht hat die gruppe sich nur verändert und dein innerer radar macht daraus eine scheinbare trennung Meinst du wirklich dass es die gruppe ist oder eher dein anspruch an Nähe?
Vielleicht ist das alles nur ein mentaler strom der in dem Moment über dir zieht Und du bist müde Die einfache Version klingt bequem und doch vielleicht ist es nur projizierte Distanz
Lass uns den Begriff Entfremdung neu lesen Vielleicht wird daraus nicht eine Schuldzuweisung sondern eine Einladung sich selbst zu hören und zu fragen was sich in dir verändert ohne das gleich als Versagen zu bewerten
Die Frage bleibt offen und ich lasse sie treiben ohne eine schnelle Lösung zu liefern