Ich sitze gerade über meinen Unterlagen und frage mich, ob es anderen im Studium auch so geht, dass sie ständig das Gefühl haben, nicht wirklich zu verstehen, sondern nur für die nächste Klausur zu pauken. Bei mir ist es gerade in Statistik so, ich lerne die Formeln, aber sobald ich eine leicht andere Aufgabe sehe, stehe ich auf dem Schlauch. Es fühlt sich an, als würde ich nichts wirklich verankern.
Ja das kenne ich gut. Man sitzt mit Formeln vor sich und fragt wozu das alles gut ist. Es wirkt als würde das Verstehen nur dann passieren wenn die Klausur kommt und nicht im Alltag bleibt.
Eine analytische Sicht sagt oft dass Verstehen entsteht wenn Theorie mit praktischen Beispielen verknüpft wird und man Aufgaben in verschiedenen Varianten übt.
Vielleicht verwechselst du Verstehen mit dem bloßen Auswendiglernen von Formeln und gehst deshalb bei einer leichten Abweichung auf dem Schlauch.
Was wenn Lernen nicht sofort Verstehen bedeutet sondern eine Fähigkeit bleibt auch wenn es unklar wird?
Vielleicht reichen kleine Änderungen im Blickwinkel aus und die Lernumgebung macht mehr Druck als dein eigener Wille Kontext zu sehen könnte helfen statt nur Formeln zu pauken.