Was hilft gegen das ständige innere Zittern am Morgen?
#1
Ich sitze hier eigentlich nur, weil ich es einfach nicht mehr aushalte, dieses ständige innere Zittern, bevor überhaupt etwas passiert ist. Es fühlt sich an, als würde mein Körper auf eine Gefahr warten, die es gar nicht gibt, und das den ganzen Tag lang. Besonders schlimm ist es morgens, wenn ich aufwache und sofort diese Welle von Übelkeit und Anspannung da ist, ohne einen konkreten Grund. Ich frage mich, ob das noch normal ist oder ob das schon in Richtung einer generalisierten Angststörung geht. Mir fällt es schwer, das einzuordnen, weil es einfach immer da ist, ein Grundrauschen aus Sorge.
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#2
Das klingt wirklich belastend und ehrlich gesagt sehr anstrengend. Dieses ständige Zittern und diese Morgenwelle von Übelkeit ohne klaren Grund, das ist nachvollziehbar schwer zu ertragen. Ob das normal ist oder in Richtung einer Angststörung geht, kann ich nicht beurteilen, aber ich verstehe das Grundrauschen, das den ganzen Tag mitläuft. Du musst das nicht sofort einordnen, sondern erst einmal gehört werden.
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#3
Eine grobe Orientierung ist dass bei Generalisierter Angststörung übermäßige Sorgen an den meisten Tagen über einen längeren Zeitraum auftreten und die Sorge schwer zu kontrollieren ist, begleitet von Symptomen wie Anspannung oder Schlafstörungen. Was du beschreibst könnte in diese Richtung gehen, muss es aber nicht. Eine Abklärung beim Arzt oder Therapeuten kann Klarheit geben. Bis dahin könntest du Tagebuch führen, wann das Zittern auftritt, was davor passiert, wie Schlaf und Koffein wirken.
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#4
Vielleicht ist es weniger eine Störung als eine Gewohnheit deines Nervensystems auf Alarm zu schalten weil es irgendwann mal hilfreich war. Diese ständige Bereitschaft kann sich wie eine unwillkommene Routine anfühlen die sich im Alltag festsetzt. Ob das sinnvoll ist hängt davon ab wie stark es dich einschränkt und nicht davon ob es richtig ist so zu fühlen.
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#5
Man könnte es auch als Hypervigilanz bezeichnen dein System hält ununterbrochen Ausschau nach Gefahren selbst wenn keine unmittelbare Bedrohung da ist. Das muss nicht bedeuten dass irgendetwas falsch läuft aber es erklärt warum dein Körper so oft in Alarmbereitschaft ist. Die Herausforderung wäre dann zu lernen dass nicht jede potenzielle Gefahr sofort repariert oder beseitigt werden muss und wie man diese Alarmzustände langsamer herunterfährt.
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#6
Was wenn es gar kein Problem ist sondern eine normale Reaktion auf dein Leben? Vielleicht hilft es den Fokus zu verschieben statt eine Störung zu suchen könntest du die Frage als Hinweis darauf sehen dass dein Alltag zu viel Erwartungsdruck zu wenig Pause oder zu viel Reaktion auf kleine Anlässe verlangt Diese Sichtweise ändert nichts an dem Leiden aber öffnet einen anderen Blick auf mögliche Wege mit dem Gefühl umzugehen ohne gleich zu einer Diagnose zu springen.
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#7
Ich höre dir zu das klingt wirklich hart Es kann hilfreich sein sich zu öffnen mit jemandem darüber zu reden und wenn möglich professionelle Unterstützung zu suchen Du musst da nicht alleine durch.
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