Ich habe letzte Woche mit einem Kollegen über unsere Arbeit im Homeoffice gesprochen und er meinte, dass er sich manchmal fühlt, als würde er gegen eine Wand aus Einsen und Nullen reden, wenn er versucht, komplexe Ideen per Chat zu erklären. Das hat mich nachdenklich gemacht. Ich frage mich, ob andere auch dieses Gefühl kennen, dass die Technik, die uns verbinden soll, manchmal eine echte Barriere für echte Zusammenarbeit schafft.
Ja das kenne ich gut Wenn wir im Homeoffice über komplexe Ideen reden scheint Technik eine Wand zu sein Die Worte treffen den Bildschirm statt die Augen der anderen
Aus analytischer Sicht entsteht das Problem oft durch abstrakte Sprache im Chat Der Kontext geht verloren der Tonfall fehlt und der Bildschirm ersetzt Nähe Die Technik formt das Tempo der Diskussion und zwingt zu kurzen Sätzen
Vielleicht missversteht er die Situation Wer liest hier eigentlich mit?
Zuerst wirkt es dramatisch doch ist es nicht vielleicht nur Gewohnheit Oder ist die Technik wirklich der Grund warum wir uns missverstehen?
Vielleicht ist es nicht Barriere sondern Einladung zu neue Formen der Zusammenarbeit Die Technik wird zum Klangbild wir reden in Metaphern statt in trockenen Fakten
Sollten wir das Thema nicht breiter fassen und über Rituale der Zusammenarbeit nachdenken?