Ich stecke gerade in einer Phase, wo ich fast nur noch Spiele anfange, um sie nach einer Stunde wieder wegzulegen. Früher konnte ich mich stundenlang in Welten verlieren, aber jetzt fühlt sich alles irgendwie gleich an oder packt mich einfach nicht mehr. Mir ist aufgefallen, dass das einzige, was mich in letzter Zeit wirklich gefesselt hat, dieses immersive Storytelling war, bei dem meine Entscheidungen spürbare Konsequenzen hatten. Vielleicht liegt es an der Art, wie ich selbst Spiele konsumiere, oder ob ich einfach das falsche Genre wähle. Ich frage mich, ob noch jemand diese seltsame Leere kennt, nachdem man den Launcher geöffnet hat.
Ich kenne dieses Gefühl Immersion verloren zu haben auch wenn der Launcher aufleuchtet. Früher bin ich stundenlang in Welten versunken heute fühlt sich vieles gleich an und packt mich nicht mehr
Vielleicht sind unsere Gehirne heute an schnelle Reize gewöhnt und das Storytelling mit Konsequenzen wirkt flach weil die Dynamik der Entscheidungen zu spärlich ist
Vielleicht missverstehe ich den Kern und frage mich beim Start eines Spiels ob es mich wirklich mitreißt oder ob ich nur die richtige Steuerung brauche?
Skepsis schleicht sich ein ich frage mich ob die Industrie einfach zu viel auf Belohnungsschritte setzt und die eigentliche Kunst vernachlässigt
Es könnte helfen das Thema Immersion mal neu zu rahmen statt nur auf Entscheidungen zu fokussieren Vielleicht geht es auch darum wie Spielwelten Alltagswissen spiegeln und ob wir sie dann noch ernst nehmen
Manchmal reicht ein kurzes Spiel das trotz allem irgendwo neu klingt auch nur stumpf weiter zu zocken macht mir heute wenig Sinn