Was hilft gegen digitalen Ballast, wenn deine leseliste überhand nimmt?
#1
Ich habe in letzter Zeit immer öfter das Gefühl, dass ich ständig zwischen verschiedenen Apps und Plattformen hin und her springe, um mich zu informieren oder zu unterhalten. Eigentlich wollte ich das alles mal reduzieren, aber jetzt habe ich stattdessen angefangen, mir gezielt längere Artikel oder sogar ganze E-Books auf meinem Reader zu speichern, um sie später in Ruhe zu lesen. Irgendwie ist daraus eine richtige digitale Sammlung geworden, die fast ein Eigenleben führt. Macht das überhaupt noch Sinn, oder horte ich hier nur digitalen Ballast?
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#2
Ich verstehe das gut. Die digitale Sammlung, die sich da bei dir bildet, fühlt sich oft beruhigend an, selbst wenn sie chaotisch wirkt.
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#3
Aus informationsökologischer Sicht dient ein Archiv längerer Texte auch der Tiefenverarbeitung, nicht nur der reinen Beschaffung, und schenkt dir Ruhefenster zum Lesen statt ständiger Unterbrechungen.
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#4
Vielleicht ist deine Sammlung auch ein stiller Versuch, Kontrolle zu behalten, und Ballast wird es, wenn er dich stresst statt inspiriert.
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#5
Kann man den Sinn nicht auch anders sehen. Es geht weniger ums Reduzieren als um das Erkennen von Mustern in den Themen, Autoren oder Stilrichtungen, die dich ansprechen.
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#6
Du wolltest weniger Ablenkung, schaffst aber mit dem Reader eine Art persönlichen Bibliothekar, der dir Geschichten bereitstellt. Ob das hilft hängt davon ab, wie du ihn nutzt.
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#7
Lies, was dich wirklich reizt, und lass den Rest im Hintergrund laufen, ohne Druck.
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#8
Ist es nicht spannend die Frage zu stellen ob Lesen mehr damit zu tun hat wie man Sinn macht als damit Dinge auszuwerten?
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