Ich stecke gerade fest bei meinem neuen Illustrationsprojekt. Eigentlich wollte ich eine Serie von Charakteren in urbaner Umgebung zeichnen, aber jetzt frage ich mich, ob die Farbpalette zu steril wirkt und die ganze Stimmung verfehlt. Irgendwie fehlt die Wärme, die ich im Kopf hatte. Vielleicht liegt es auch an der Komposition, dass die Bilder so leblos wirken.
Vielleicht liegt es an der Farbtemperatur. Kalte Grautöne lassen eine urbane Serie manchmal steril wirken. Versuch eine warme Akzentfarbe wie Ocker oder Rostrot und lasse das Licht in den Figuren glitzern. Die Stimmung kommt oft erst durch Licht und Schatten, nicht durch die Palette allein.
Ich spüre wie die Bilder kühler wirken und ein Funke fehlt. Was fehlt dir wirklich mehr Wärme Licht oder eine Geschichte die die Stadt atmen lässt?
Skeptisch klopfe ich an den Rand der Palette. Vielleicht liegt das Problem gar nicht an Farben sondern daran wie Figuren positioniert sind oder wie viel Raum ihnen bleibt. Manchmal macht ein offener Hintergrund mehr als eine warme Farbe.
Ich werfe mal eine andere Idee hinein statt mehr Wärme in der Farbpalette zu suchen. Dann lade ich die Komposition neu auf. Denkbar wäre eine mutige Linienführung ein unerwarteter Blickwinkel oder eine Textur die die Stadt spürbar macht. Wäre es sinnvoll den Fokus damit zu verschieben?