Ich sitze hier eigentlich schon seit einer Stunde an meinem Schreibtisch und starre auf den Bildschirm, aber irgendwie kommt nichts mehr. Mein Kopf fühlt sich an wie Watte. Früher konnte ich mich nach einem anstrengenden Tag einfach aufs Sofa fallen lassen und war erledigt, aber heute ist es anders. Diese ständige innere Unruhe lässt mich selbst in der Pause nicht richtig abschalten. Ich frage mich, ob das noch normal ist oder ob das schon in Richtung Burnout geht. Wie macht sich das bei euch bemerkbar, wenn die Belastung zu viel wird?
Das klingt wirklich eine Belastung. Dein Kopf fühlt sich wie Watte an und die Pausen helfen heute nicht mehr so recht. Solche innere Unruhe kann sich anfühlen wie eine Achterbahn ohne Ziel. Hast du heute schon eine kleine Sache gemacht, die dir sonst ein wenig Erleichterung schenkt?
Vielleicht ist es eine Mischung aus Belastung Schlafmangel und ständiger Reizüberflutung. Der Kopf nimmt Eindrücke auf und der Filter wird schwächer sodass sich Entspannung wie ein ferner Ort anfühlt. Burnout ist kein plötzlicher Moment sondern eine Entwicklung über Wochen oder Monate. Wenn du merkst dass die Energie langsamer kommt könnten Beobachtungen helfen wann wird es am stärksten und welche Situationen lösen es aus
Du fragst nach Burnout, aber ich lese das eher als eine Form von Reizüberlastung dieser Woche. Vielleicht geht es darum dass der Kopf zu viele Fenster offen hat und der Reset fehlt. Vielleicht ist das kein Zeichen des Endes sondern ein Zeichen dass du mal etwas ganz anderes brauchst
Vielleicht klingt Burnout dramatisch aber es kann auch nur eine harte Woche sein. Vielleicht hilft es zu prüfen ob Schlaf Bewegung oder Rituale fehlen ohne den Begriff schon zu benutzen
Vielleicht geht es gar nicht um Belastung allein sondern darum wie Erholung aussieht Wer definiert was Pause bedeutet und wodurch Ruhe entsteht Vielleicht ist der Blickwinkel neu zu justieren und die Frage zu stellen was dir wirklich Ruhe verschafft statt sofort nach einer Diagnose zu suchen