Ich sitze hier schon wieder und starre auf den Bildschirm, obwohl ich eigentlich längst Feierabend haben müschte. Mein Kopf ist voll, aber irgendwie auch leer, und dieses ständige Gefühl, etwas vergessen zu haben, lässt mich einfach nicht los. Es fühlt sich an, als würde mein Gehirn ständig im Leerlauf laufen, ohne wirklich abzuschalten. Ich frage mich, ob andere diese Art von mentaler Erschöpfung auch kennen, wo man sich einfach nicht mehr richtig sammeln kann.
Ja das kenne ich. Der Kopf ist voll und leer zugleich und der Feierabend scheint weiter weg als der Horizont. Dieser ständige Gedanke dass etwas vergessen wurde bleibt. Es ist wie ein leises Summen im Kopf das nicht aufhört.
Vielleicht ist es eine Form der kognitiven Überlastung. Wenn das Arbeitsgedächtnis ständig beansprucht wird fehlt Raum für Abschalten. Es hilft oft zu beobachten welche Gedanken sich immer wieder wiederholen und zu prüfen ob Aufgaben wirklich abgeschlossen werden müssen. Ist es vielleicht wirklich nur die Überlastung des Arbeitsgedächtnisses oder steckt mehr dahinter?
Vielleicht verwechselst du Erschöpfung mit Pflichtbewusstsein. Man glaubt man müsse alles perfekt machen und deshalb ruht der Kopf nicht. Vielleicht ist die Idee von Feierabend nur eine Vorstellung.
Vielleicht ist dieser Zustand einfach nur ein Modewort das man in der Firma benutzt um Anspruch zu signalisieren. Wer weiß ob es wirklich eine Erschöpfung ist oder ob die Sehnsucht nach Ruhe eine Fantasie.
Wie wäre es wenn du die Situation neu deutest als Notiz an dein Gehirn statt als Fehler. Eine Pause braucht keine Leistungsauszeichnung sondern einen Ort zum Luft holen.
Die mentale Erschöpfung kennt niemand in einem Ratschlag zu lösen es ist eher eine Stimme die sagt nicht weiter zu hetzen.