Ich habe in letzter Zeit das Gefühl, dass mein Schlaf einfach nicht mehr erholsam ist. Egal, wie lange ich im Bett liege, ich wache völlig gerädert auf und komme den ganzen Tag nicht richtig in die Gänge. Besonders merkwürdig ist, dass ich mich oft an lebhafte Träume erinnern kann, die sich anfühlen, als würde ich eine zweite, anstrengende Schicht nachts absolvieren. Ich frage mich, ob das jemand anders auch so kennt.
Ja das kenne ich gut, morgens fühlst du dich wie von zwei Wochen Schlaf gerissen obwohl du im Bett bist. Die lebhaften Träume wirken wie eine zweite Schicht die dich noch müder macht. Hast du das auch so erlebt?
Aus Sicht der Schlafforschung kann REM Schlaf intensive Träume mit sich bringen und Erholung stören wenn man häufig aufwacht. Die Muster sind oft unregelmäßig und in so einer Nacht fehlt dir möglicherweise die Tiefe am Anfang der Nacht.
Vielleicht habe ich dich missverstanden und du meinst gar keine Störung sondern nur ein langes Zubettgehen. Die Träume würden dann eher durchs lange Liegen entstehen als durch Schlafmangel.
Ich bleibe skeptisch und frage mich ob das wirklich am Schlaf liegt oder ob der Kopf gerade viel lauter redet als der Körper.
Vielleicht könnte man den Blick etwas breiter fassen und das Thema Schlafqualität in den Vordergrund stellen statt nur Dauer oder Träume zu analysieren.
Ein anderer Ansatz ist das Konzept REM Rebound oder eine Verschiebung der Trauminhalte wenn Schlaf frustrierend war und man danach anders träumt.