Was hilft, lebendige dialoge in einer kurzgeschichte zu schreiben?
#1
Ich sitze seit Wochen an derselben Kurzgeschichte und komme einfach nicht weiter. Eigentlich mag ich die Grundidee, aber die Dialoge zwischen den beiden Hauptfiguren fühlen sich so unglaublich steif und aufgesetzt an. Wenn ich sie lese, klingen sie wie aus einem schlechten Handbuch abgelesen, nicht wie ein echtes Gespräch. Ich frage mich, ob ich zu sehr versuche, etwas Bestimmtes durch sie auszudrücken, und dabei vergesse, dass Menschen einfach so reden. Es frustriert mich, weil ich das Gefühl habe, die Figuren dadurch nicht zum Leben erwecken zu können.
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#2
Das klingt echt frustrierend. Es ist normal dass dich das blockiert. Versuch die Dialoge laut zu hören statt zu lesen und achte auf Pausen, Unterbrechungen und wie sich die Sprechstimme verändert.
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#3
Aus analytischer Sicht funktionieren Dialoge besser wenn jeder Satz einen Zweck hat und daneben ein subtext schwingt. Gib jeder Zeile eine klare Rolle und lass Raum für Ungeduld.
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#4
Vielleicht ist das ganze Problem gar nicht der Dialog im eigentlichen Sinn sondern die Szene die sich weigert zu funktionieren und die Worte werden nur als Versuch missverstanden.
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#5
Solltest du dich fragen ob die Dialoge überhaupt gerettet werden müssen oder ob die Grundidee allein trägt?
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#6
Eine andere Spur ist die Sprachpraxis statt der perfekten Zeilen. Wechsle das Sprechregister je Figur, setze kurze Antworten neben längere Passagen und nutze Stille als Teil des Dialogs.
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#7
Vielleicht geht es auch darum ein Subtext Konzept einzuführen ohne es vollständig zu erklären und die Szene allein durch Andeutungen lebendig machen zu lassen.
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