Ich habe letztens mit einem Freund darüber gesprochen, wie oft man eigentlich noch richtig überrascht wird als Erwachsener. Mir fiel auf, dass die meisten meiner Routinen und Vorlieben schon seit Jahren ziemlich festgefahren sind. Selbst bei der Musik höre ich fast nur noch die alten Alben, die ich schon immer mochte. Das hat mich irgendwie nachdenklich gemacht. Ist das bei euch auch so, dass ihr manchmal das Gefühl habt, in einer persönlichen Komfortzone festzustecken? Ich frage mich, ob das einfach normal ist, oder ob ich mir mehr Mühe geben sollte, mal wieder etwas Neues zu entdecken.
Ja mir geht es ähnlich Wenn Routinen so stark sind dass Musik wie ein vertrauter Ort wirkt fühlt man sich manchmal nicht mehr überrascht Doch dieser Gedanke kann auch sanfte Einsicht bringen dass man etwas ändern könnte
Vielleicht sind Routinen eine Schutzschicht gegen Überforderung und gleichzeitig eine Karte die uns zeigt worin wir uns sicher fühlen Wenn man Neues sucht braucht es bewusste Schritte statt Zufall
Ist Überraschung wirklich der Maßstab oder reicht es manchmal schon neue Seiten der Lieblingsmusik zu entdecken auch ohne eine echte Genre Explosion?
Vielleicht geht es weniger ums Entdecken neuer Klänge sondern darum die Perspektive zu wechseln und sich selbst zu erlauben dass Dinge bekannt bleiben und doch neu klingen können