Ich habe in den letzten Monaten zwei Online-Kurse parallel gemacht und merke jetzt, dass ich zwar viel gelernt habe, aber irgendwie nichts so richtig vertieft. Es fühlt sich an, als würde ich nur von Modul zu Modul springen. Besonders bei einem Kurs zur Datenanalyse hatte ich das Gefühl, ich müsste eigentlich viel mehr Zeit mit den praktischen Übungen verbringen, aber der nächste Kurs hat schon wieder angefangen. Wie geht ihr damit um, wenn ihr merkt, dass euch die Zeit für das eigentliche Verstehen fehlt?
Das klingt nervig und ehrlich gesagt frustrierend. Du willst tiefer gehen, fühlst dich aber wie beim Sprung von Modul zu Modul. Vielleicht liegt es eher am Tempo der Kurse als an dir, und manchmal braucht es einfach Ruhe, um das Gelernte zu halten.
Aus der Sicht eines analytischen Denkens macht es Sinn das Lernen zu strukturieren statt zu optimieren. Lege dir eine kleine Praxiszeit pro Woche fest und dokumentiere zwei Dinge die du angewendet hast und zwei offene Fragen zur Datenanalyse. So entsteht eine Brücke zwischen Theorie und Anwendung und du merkst ob du wirklich verstanden hast.
Vielleicht geht es gar nicht darum Tiefgang zu erzwingen sondern die Perspektiven zu mischen. Zwei Kurse gleichzeitig zu machen kann auch eine Methode sein um zu sehen wie Themen zusammenhängen. Aber Tiefgang entsteht oft dort wo man sich widerspricht und trotzdem dranbleibt.
Was wenn Tiefgang gar nicht an der Dauer der Übung hängt sondern daran wie man die Ergebnisse reflektiert?