Was hilft mir, die farbverläufe beim aquarellieren besser zu kontrollieren?
#1
Ich habe in letzter Zeit viel mit Aquarellfarben gearbeitet, aber irgendwie fühlt sich das Ergebnis immer so zufällig an. Die Pigmente verhalten sich einfach so eigenwillig auf dem Papier. Manchmal bin ich richtig zufrieden, aber oft frage ich mich, ob ich mehr Kontrolle über den Farbauftrag haben sollte, oder ob ich mich einfach mehr auf den Fluss der Farben einlassen muss. Es fühlt sich an, als ob das Material die Arbeit mehr lenkt als ich selbst.
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#2
Ich kenne dieses Gefühl beim Aquarell Du sitzt am Rand des Papiers und die Farben reden auf ihre eigene Weise Und du fragst dich ob du noch lenken kannst oder ob du nur reaktiv bist
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#3
Aus technischer Sicht kann man die Situation besser verstehen Wenn man Wasseranteil Papiertyp und Trockenzeit als Einflussfaktoren sieht Dann ist Kontrolle eine Frage von Gewohnheiten und Planungen nicht von Willenskraft
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#4
Vielleicht missverstehst du die Frage Denn du glaubst der Fluss lenkt dich Doch vielleicht ist es der Plan der dir Orientierung gibt Was wäre wenn der Zufall dein stiller Begleiter ist?
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#5
Skeptisch bleibt die Einstellung dass man alles kontrollieren kann Vielleicht ist der Reiz gerade in der Unruhe Die Zufälligkeit macht das Bild lebendig und doch zart
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#6
Eine neue Perspektive Das Thema neu rahmen Aquarell wird zu einem Dialog mit dem Papier statt zu einer Schlacht um Perfektion Vielleicht reicht es bereits zu fragen wie der Lichtwert oder die Grenze zwischen Nass und trocken wirkt
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#7
Es gibt ein Konzept das kaum erklärt wird und Granulation genannt wird Man kann es andeuten ohne es zu definieren und es öffnet Räume für Experimente
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