Ich stehe gerade vor einem Problem in meinem Studium und weiß nicht so recht, wie ich damit umgehen soll. Seit diesem Semester habe ich viel mehr Vorlesungen, die aufeinander aufbauen, und ich merke, dass mein altes System, einfach nur mitzuschreiben und dann vor der Prüfung alles zu pauken, nicht mehr funktioniert. Ich vergesse Zusammenhänge zwischen den Themen, obwohl ich die einzelnen Fakten kenne. Es fühlt sich an, als würde ich nur für den Moment lernen und nichts wirklich verankern. Vielleicht liegt es daran, dass ich nie gelernt habe, wie man richtig lernt. Ich frage mich, ob andere auch diese Erfahrung machen und wie sie es schaffen, den Stoff nachhaltig zu behalten, ohne ständig in Zeitnot zu geraten.
Ja, das kenne ich zu gut. Es fühlt sich an als würde der Stoff nur für den Moment funktionieren und beim nächsten Tag zerfließt alles wieder. Das Lernen wird zu Stress statt zu einer festen Brücke zwischen den Themen.
Vielleicht liegt es daran, dass du Fakten speicherst statt Sinnzusammenhänge zu bauen. Wenn du beim Lernen aktive Verknüpfungen schaffst bleibt das Ganze länger hängen. Ideen die helfen sind das Erklären in eigenen Worten und regelmäßige kurze Reviews statt endloses Pauken.
Du musst vielleicht nicht mehr Stoff sammeln sondern andere Wege finden damit das Lernen bleibt mit Skizzen Geschichten oder Metaphern.
Oder ist das Problem weniger das Lernen als die Struktur der Vorlesungen und muss man wirklich alles linear verfolgen um etwas zu behalten?
Vielleicht lässt sich Lernen als Netzwerk sehen in dem Verbindungen zwischen Themen wachsen statt einzelner Fakten stehen bleiben.