Ich stecke gerade in einer Phase fest, wo ich eigentlich gerne eine neue Serie von Illustrationen beginnen möchte, aber irgendwie fehlt mir der richtige Einstieg. Letztens habe ich stundenlang nur leere Blätter angestarrt, obwohl ich eigentlich voller Ideen bin. Es fühlt sich an, als würde ich dauernd im Kreis denken, anstatt einfach mal loszulegen und dem Prozess zu vertrauen. Geht es euch auch manchmal so, dass ihr euch zu sehr im Kopf verfangt, bevor das erste richtige Strichmännchen auf dem Papier landet?
Klar kenn ich das Gefühl von leeren Seiten. Manchmal fühlt sich der Kopf wie ein drehendes Karussell an, und der erste Strich scheint zu entscheiden, was kommt.
Vielleicht hilft es den Druck zu verringern und einfach mal ein kleines Gerippe aus Linien zu ziehen statt gleich an das fertige Bild zu denken.
Vielleicht verstehe ich das Problem falsch und der Block kommt daher, dass ich eine fertige Serie erwarte statt einzelner Skizzen.
Was wenn die Frage selbst schon der Anfang ist und das eigentliche Problem darin besteht, dass die Erwartung einer Serie die Hand lähmt?
Statt einer fertigen Serie könnte ich mit Einzelillustrationen arbeiten und so den Fluss entdecken.
Vielleicht ist der Weg ein Regelkreis aus ignorieren der inneren Kritik und dem einfachen Zeichnen von Dingen die auftauchen.