Ich stecke gerade in einer Phase fest, wo ich alles, was ich anfange, viel zu schnell wieder verwerfe. Letzte Woche habe ich zum Beispiel angefangen, eine kleine Geschichte über einen Gärtner zu schreiben, der Pflanzen züchtet, die die Erinnerungen der Menschen speichern. Aber nach nur zwei Seiten kam mir die ganze Idee plötzlich so albern vor, dass ich das Dokument gelöscht habe. Das passiert mir ständig, nicht nur beim Schreiben. Irgendwie fehlt mir der Mut, eine Idee wirklich durchzuziehen und sie wachsen zu lassen. Geht es euch auch manchmal so, dass ihr eure eigenen Einfälle im Keim erstickt, bevor sie überhaupt eine Chance haben?
Das kenne ich Die Angst vor dem Scheitern kommt oft leise und klebt an den Fingern wenn ich eine Idee wieder weglege Mut ist manchmal nur ein flüchtiger Impuls
Vielleicht ist es keine Niederlage sondern eine Prüfung der Idee im Kopf der Anfang braucht Zeit damit er vorankommt
Ich glaube du spielst mit dem Bild des Gärtners und meinst es eher als Metapher für Geduld statt für Erinnerungen die speichern
Ist dieser Druck wirklich hilfreich oder nur eine Flucht vor dem Arbeiten an der eigenen Geschichte?
Vielleicht lohnt es sich das Thema neu zu rahmen und Neugier statt Mut als Antrieb zu sehen
Manche Leser wollen es kurz manche länger und ich merke wie die Erwartungen der Leserschaft mitlaufen
Es gibt Ideen wie Samen die warten und erst bei einem passenden Moment keimen ohne dass man ihnen sofort eine Begründung gibt