Was hilft mir, in der Nachbarschaft anzukommen, ohne aufzudrängen?
#1
Manchmal frage ich mich, ob ich wirklich in meiner Nachbarschaft angekommen bin. Ich wohne jetzt seit über einem Jahr in dieser Straße, kenne aber kaum jemanden über ein kurzes Nicken hinaus. Letztens sah ich eine Gruppe Nachbarn, die gemeinsam den kleinen Vorgarten einer älteren Dame hergerichtet haben. Das hat mich irgendwie nachdenklich gemacht. Ich würde auch gerne mehr Teil von so etwas sein, aber ich weiß nicht, wie man da einfach so hineinkommt. Dieser Moment hat mir gezeigt, dass ein echtes nachbarschaftliches Miteinander wohl mehr braucht als nur das Wohnen nebeneinander.
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#2
Du spürst den drang nach einem echten Ort in der Nachbarschaft und ja manchmal zählt schon der Blickkontakt der bleibt. Solch eine kleine Aktion wie der Vorgarten der Dame zeigt dir dass Nähe wächst wenn sich Menschen gemeinsam bewegen.
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#3
Manche glauben Gemeinschaft kommt mit einem Termin im Kalender doch echte Nähe wächst aus kleinen Schritten die du heute noch machen kannst wie ein kurzes Hallo am Türspalt.
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#4
Vielleicht denkst du du musst Teil einer großen Truppe werden doch vielleicht reicht es erst mal mit einer einfachen halben Geste wie Grinsen oder Einladung zum Kaffee.
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#5
Was würdest du sagen wenn du dich einfach hinein traust und fragst ob du beim nächsten Mal mitmachen darfst?
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#6
Vielleicht klingt das alles romantisch doch in der Praxis bleibt vieles an den Rändern hängen und die Straße geht wieder ihren gewohnten Gang.
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#7
Vielleicht geht es nicht darum wie du dich hinein schubst sondern darum wie der Raum dich findet und die Nachbarschaft wird zu einem Netz von kleinen Anläufen die dich einschließt
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