Ich sitze gerade an meiner Masterarbeit und frage mich, ob ich mit meinem Zeitplan wirklich gut liege. Eigentlich dachte ich, die intensive Schreibphase wäre der schwierigste Teil, aber jetzt stecke ich total in der Literaturrecherche fest und finde einfach keine klare Linie. Mir fehlt irgendwie der rote Faden, um all die Studien sinnvoll zu verknüpfen. Andere aus meinem Semester wirken da viel strukturierter, und das verunsichert mich ein bisschen. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich zu sehr im Detail hänge.
Das klingt belastend, dein Zeitplan wirkt wie ein Labyrinth und die Literaturrecherche zieht dich nach unten.
Vielleicht hilft es, die Literaturrecherche in kleine Schritte zu zerlegen und jedem Schritt ein konkretes Ziel zu geben.
Du glaubst der rote Faden fehlt, doch vielleicht ist er noch unklar und wird sichtbar, wenn du Stichworte verlinkst.
Was wenn der rote Faden gar nicht von oben kommt sondern aus deiner eigentlichen Frage was wirklich wichtig ist?
Eine kurze Pause kann Wunder wirken und neue Perspektiven eröffnen statt weiter im Detail zu versinken.
Vielleicht musst du das Thema neu rahmen statt zuzustimmen und die Literaturrecherche als kreativen Prozess sehen.