Ich versuche gerade, in unserer Nachbarschaft etwas mehr Gemeinschaft zu schaffen, aber es fühlt sich an, als würde ich gegen eine Wand reden. Ich habe ein paar kleine Treffen im Gemeinschaftsgarten organisiert, aber es kommen immer die gleichen drei Leute. Ich frage mich, ob ich vielleicht zu viel Druck mache oder ob es einfach an der Art liegt, wie ich die Leute anspreche. Es ist frustrierend, weil ich spüre, dass eigentlich der Wunsch da ist, sich besser kennenzulernen. Vielleicht fehlt einfach der richtige Anknüpfungspunkt für die meisten.
Es tut mir leid dass es sich so anfühlt als redest du gegen eine Wand. Vielleicht ist der Druck zu groß oder die Art der Ansprache wirkt formell. In der Gemeinschaftsarbeit will man Nähe spüren und doch bleibt sie oft auf kleinen Gesprächen stehen.
Zu viel Struktur kann abschrecken. Besser funktionieren kurze echte Begegnungen vor Ort statt runden Formaten.
Vielleicht denkt man beim Garten nur an Pflege und nicht an Menschen dazu. Die Idee stimmt aber der Fokus liegt zu sehr auf Aufgaben statt auf Gemeinschaft.
Du fragst dich wie man richtig ankommt doch vielleicht wirkt der Ort selbst zu ruhig oder zu vertraulich ohne klares gemeinsames Ziel.
Eine neue Perspektive könnte ein Bildtauschtag sein ohne Zwang und mit offener Uhrzeit so ein kleines Thema und dann schauen was passiert.