Ich habe in den letzten Monaten zwei Online-Kurse parallel gemacht und merke, dass ich die Inhalte einfach nicht so gut behalte wie beim früheren Lernen mit Büchern. Es fühlt sich an, als würde alles durchrauschen, obwohl ich aktiv mitmache. Besonders bei der praktischen Anwendung fehlt mir dann plötzlich die Verknüpfung. Vielleicht liegt es an der Art, wie ich es angehe. Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht und weiß, woran das liegen könnte?
Das kenne ich gut. Wenn zwei Kurse gleichzeitig laufen fühlt sich das Lernen einfach durchrutschen an und die Inhalte bleiben nicht haften. Mir fehlt oft die Verbindung zwischen dem was im Video gesagt wird und dem normalen Tun im Alltag. Es ist frustrierend und zugleich irgendwie traurig weil das was du willst doch möglich scheint.
Vielleicht liegt es am kognitiven Aufwand und daran wie viel Inhalt in kurzer Zeit hereinkommt. Beim ständigen Wechsel zwischen Modulen wird das Lernen oft nur halb festgehalten. Man könnte Retrieval Practice und Abstände nutzen um das Gelernte länger zu verankern. Hast du mal versucht nach jedem Modul eine kurze Praxisaufgabe zu wiederholen und danach zu schauen was wirklich hängen geblieben ist?
Vielleicht interpretiere ich das falsch aber ich frage mich ob ihr zwei Kurse nicht einfach zu schnell hintereinander sitzt Dann bleibt der Kontext oft abstrakt und der Praxisbezug wirkt plötzlich fern Das Lernen braucht vielleicht mehr Ankerpunkte aus dem echten Tun
Ich lese den Satz du willst wissen woran es liegt und frage mich ob das Online Lernen wirklich das Problem ist oder eher deine Müdigkeit Vielleicht wirkt der Bildschirm zu dicht aneinander und das Gedächtnis bricht schneller zusammen Doch vielleicht geht es auch einfach um Geduld beim Transfer des Lernens in die Praxis
Was wenn das zentrale Problem nicht bleibt sondern Verknüpfung ist Damit das Lernen Sinn macht müsste man eine Brücke zwischen Theorie und Anwendung bauen vielleicht mit kurzen Projekten statt endloser Theorie Danach könnte man die Idee der Transferleistung neu rahmen