Ich stehe gerade vor einem Problem mit meinem Kalender, das mich wirklich beschäftigt. Ich habe in den letzten Monaten versucht, alles akribisch zu blocken – von der Arbeit bis zum Sport und sogar Zeit für Pausen. Theoretisch sollte das perfekt sein, aber ich fühle mich trotzdem ständig überfahren und reagiere nur noch auf Termine, anstatt den Tag wirklich zu gestalten. Irgendwie fehlt mir die Luft zum Denken zwischen all diesen Blöcken. Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht, als er versucht hat, seine Zeit komplett durchzuplanen?
Ja ich kenne das nur zu gut der Kalender fühlt sich an wie ein dicker Plan der den Kopf einklemmt und ich merke oft wie ich nur noch auf Termine reagiere statt den Tag aktiv zu gestalten ich suche nach Luft zum Denken
Aus analytischer Sicht kann ein zu strenger Plan zu kognitiver Überlastung führen der Geist driftet ab und die Luft zum Denken geht verloren
Vielleicht wird hier missverstanden wer den Kalender kontrollieren will ich denke der eigentliche Sinn ist mehr Raum nicht weniger doch der Plan scheint ihn zu verschlingen
Ich frage mich ob der Ärger nicht eher an der grundidee liegt dass alles vorher bestimmt wird ist es nicht auch ok mal spontan zu lassen?
Was wenn der Kalender nur ein stück roter Faden wäre der Pausen markiert statt die Tage zu verknoten
Vielleicht geht es um einen Rhythmus statt einzelner Blöcke und um eine Haltung die nicht jede Minute vornimmt sondern schaut was wirklich braucht