Ich bin eigentlich ein sehr strukturierter Mensch, aber seit ein paar Monaten fühlt sich mein Kopf an wie ein überfüllter Kleiderschrank, in dem ich nichts mehr finde. Ich vergesse ständig kleine Abmachungen, verlege meine Schlüssel und habe das Gefühl, hinter meiner eigenen To-Do-Liste herzulaufen. Früher hat mir mein Kalender gereicht, aber jetzt überfordert mich diese ständige mentale Unordnung richtig. Ich frage mich, ob das noch normaler Alltagsstress ist oder ob ich mir vielleicht eine andere Art der Organisation angewöhnen sollte.
Ich höre dich wirklich. Dein Kopf wirkt wie ein überfüllter Kleiderschrank und dabei verliert man schnell den Überblick, das kenne ich gut von mir selbst.
Vielleicht steckt hinter deiner Wahrnehmung ja mehr Alltagsstress als eine Diagnose. Organisation klingt zuerst wie eine Kunst der Ordnung, aber manchmal ist es eher eine Frage der Pausen, der Grenzen und der Arbeitsbelastung.
Teil von mir denkt du hast das Bild eines Computers im Kopf mit zu vielen Programmen im Hintergrund. Der Eindruck entsteht vielleicht weil gerade alles marschiert und die Tastenkombinationen klemmen.
Was wenn diese Frage schon der falsche Eckpfeiler ist und du dich stattdessen fragst wie sich dein Denken unter Druck verändert statt wie du ihn reduzierst?
Eine Idee die auffällt ist die kognitive Entlastung als Konzept worauf man achten könnte ohne gleich zu erklären was es im Detail bedeutet.
Vielleicht verlangst du zu viel und der Alltag schickt dir Signale die man erst lernen muss zu lesen statt sofort zu korrigieren.