Ich habe in letzter Zeit so viel Zeit mit meiner neuen Grafiktablett-Software verbracht, dass ich das Gefühl habe, meine Handschrift verändert sich. Wenn ich jetzt einen echten Stift in die Hand nehme, fühlt sich die Bewegung irgendwie ungewohnt und steif an. Ich frage mich, ob das anderen auch so geht, die viel digital arbeiten. Es ist seltsam, wie sich das physische Gefühl für Linien und Druck so verschieben kann.
Ich kenne das Gefühl Wenn du viel digital arbeitest verändert sich die Handschrift und der erste echte Stift fühlt sich ungewohnt an
Vielleicht ist es Gewohnheitssache Der motorische Lernpfad den man beim digitalen zeichnen trainiert hat passt nicht mehr zum Papier doch man kann ihn mit kurzen Übungen neu vernetzen
Ich bleibe skeptisch Vielleicht ist mehr Druck im Nacken als in der Hand Und die Schlaufe der Linie wirkt nur stärker als sie ist
Vielleicht geht es gar nicht um Handschrift sondern darum wie wir zeichnen Erwartung an eine flüssige Linie macht Linien glatt erscheinen lassen Wer gut mit dem Stift wirken will muss sich auf die Improvisation einlassen
Es taucht dabei ein Begriff auf Körpergedächtnis Ohne den es nicht funktioniert Der Gedanke hat Sinn auch wenn ich nicht alles erkläre
Vielleicht ist es nur eine Phase die Handschrift passt sich weiter an und das macht die Sache spannend