Was hilft, wenn die emotionale verbindung zu porträtserien verloren geht?
#1
Irgendwie stecke ich gerade fest. Seit Wochen arbeite ich an einer Serie von Porträts, die eigentlich aus einer sehr persönlichen Stimmung heraus entstehen sollten. Aber je länger ich daran sitze, desto mehr fühlt es sich an, als würde ich nur noch technisch korrekte, aber völlig seelenlose Gesichter produzieren. Ich frage mich, ob es anderen auch so geht, dass die eigene emotionale Verbindung zum Werk einfach verschwindet, wenn man zu sehr in den Details der Software und des Stylings versinkt.
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#2
Ich kenne das Gefühl gut. Wenn die Technik zu dominant wird fehlt die Seele im Bild. Man sieht die Detailarbeit und doch bleibt ein Loch hinter den Augen.
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#3
Vielleicht entsteht eine Kluft zwischen dem Tempo der Software und der Intuition. Die seelische Verbindung kommt oft später aus einer Halbdistanz zum Werk.
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#4
Muss die Stimmung unbedingt aus der eigenen Seele kommen oder kann sie auch aus Beobachtung entstehen?
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#5
Vielleicht geht es weniger darum die Seele zu retten sondern die Form zu erforschen und die Grenze zwischen Gefühl und Technik bewusst zu verschieben
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#6
Ich schreibe das und merke wie die Hand zittert. Das Bild wird weiter geknetet und die Seele verschwindet im Filter.
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#7
Vielleicht ist eine Pause sinnvoll nicht sofort das nächste Portrait zu beginnen sondern den Blick zu wechseln die leise Stimme der Arbeit hören
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#8
Vielleicht ergibt sich daraus die Idee das Porträt als Reflex auf die Arbeitsweise zu lesen statt als Abbild einer Person
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