Seit ein paar Wochen fällt mir auf, dass ich nach der Arbeit einfach nicht mehr abschalten kann. Selbst wenn ich auf dem Sofa sitze, kreisen meine Gedanken noch um unerledigte E-Mails und die To-Do-Liste für morgen. Es fühlt sich an, als wäre mein Kopf ständig im Alarmmodus, auch wenn eigentlich gar keine akute Gefahr besteht. Ich frage mich, ob das schon der Anfang einer echten Angststörung ist. Mir fehlt einfach der Schalter, um diese innere Anspannung loszuwerden.
Das klingt wirklich belastend. Wenn der Kopf den ganzen Abend im Alarmmodus bleibt ist das anstrengend und beunruhigend.
Aus psychologischer Sicht können wiederkehrende Gedanken nach der Arbeit eine normale Stressreaktion sein doch manchmal entwickeln sich daraus Muster die zu Anspannung und Schlafproblemen führen. Denkst du, dass dein Alltag mehr Belastung hat als du vermutest?
Vielleicht ist es gar keine Angststörung sondern eher ein Perfektionismus der nach der Arbeit noch alles kontrollieren will.
Ich bleibe skeptisch ob das schon eine Angststörung ist. Du beschreibst vor allem ein überreiztes Abendgefühl.
Vielleicht geht es nicht nur darum abzuschalten sondern darum eine neue Beziehung zum Arbeiten und Ruhen zu finden.
Vielleicht kannst du es mal locker sehen und dir kleine Pausen im Alltag erlauben statt zu warten bis der ganze Tag vorbei ist.