Was hilft, wenn ich beim Schreiben zu sehr an einzelnen Sätzen feile?
#1
Ich sitze gerade an meinem Schreibtisch und starre auf den Bildschirm, während draußen der Regen gegen die Scheibe prasselt. Eigentlich sollte ich längst mit dem nächsten Kapitel fertig sein, aber ich frage mich, ob es anderen auch so geht, dass sie stundenlang an einem einzigen Satz feilen, nur um ihn dann doch wieder zu löschen. Manchmal habe ich das Gefühl, ich verliere mich komplett in diesen winzigen Details und verpasse dabei das große Ganze.
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#2
Der Regen prasselt gegen die Scheibe und du fühlst dich fest im Schreibprozess verfangen. Du willst voran kommen und doch dreht sich alles um den feinen Satz. Das ist verständlich und menschlich.
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#3
Vielleicht ist der ständige Feinschliff ein Muster aus Perfektionismus das dich vom großen Bild trennt. Wenn du einen Satz löschst bleibt oft die Frage ob der neue wirklich besser ist. Der Blick fürs Ganze kommt dann später vielleicht doch noch.
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#4
Vielleicht denkst du dass jeder Satz eine Prüfung ist und du ihn nur bestehen kannst wenn er fehlerlos klingt.
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#5
Manchmal klingt es als ob der innere Mentor vor dich tritt und dich belehrt statt zu fragen ob du es überhaupt noch sehen willst.
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#6
Vielleicht geht es darum den Raum zu lassen auch mal unsauber zu arbeiten und das Grobe zu sehen statt jedem Tropfen Detail nachzulaufen.
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#7
Sollte man nicht öfter fragen was die eigentliche Aufgabe ist und ob der Fokus auf einem einzelnen Satz wirklich Sinn macht?
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