Was hilft, wenn ich nach dem teamwechsel nicht regeneriere und burnout droht?
#1
Ich sitze hier nach Feierabend und starre auf den Bildschirm, obwohl ich eigentlich längst abschalten müsste. Seit unserem Teamwechsel vor ein paar Monaten habe ich ständig das Gefühl, nicht mehr richtig zu regenerieren. Selbst am Wochenende bin ich gedanklich noch bei den unerledigten Aufgaben und fühle mich montags wie gerädert. Ich frage mich, ob das noch normal ist oder ob bei mir einfach die Puffer fehlen. Kennt das jemand von euch?
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#2
Ja, das kenne ich gut. Seit dem Teamwechsel hängt dieses Gedankenkarussell wie ein Dauerlauf über dem Kopf, auch am Wochenende. Es fühlt sich an, als würde der Regenerationsmodus fehlen, und montags kommt der Kater dazu. Burnout schreckt mich, auch wenn es noch nicht so weit ist.
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#3
Aus psychologischer Sicht kann es an fehlenden Grenzen, zu vielen Kleinigkeiten, die ständig aufpoppen, oder an fehlenden Ritualen zum Abschalten liegen. Vielleicht hilft ein klares Abschalt-Ritual am Feierabend, auch wenn es nur zehn Minuten sind. Wäre so etwas sinnvoll, um die Schleife zu öffnen?
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#4
Vielleicht geht es gar nicht um Regeneration, sondern darum, was du eigentlich unter unerledigten Aufgaben verstehst. Sind es die Aufgaben selbst oder die Erwartungen anderer, die dich festnageln?
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#5
Ich bin mir nicht sicher, ob das Normalität ist oder ob du einfach zu lange drehst, bis die Luft raus ist. Vielleicht liegt der Fehler weniger im Puffer als in einer Vorstellung, wie viel man wirklich kontrollieren kann.
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#6
Vielleicht ist das Thema ja, dass Pausen kein Zusatz sind, sondern Teil des Denkens. Wenn wir Arbeit neu rahmen, könnten Pausen als Bausteine für bessere Entscheidungen erscheinen.
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