Manchmal frage ich mich, ob es anderen auch so geht. Seit meiner Diagnose vor ein paar Jahren habe ich das Gefühl, dass mein Körper einfach nicht mehr richtig mitmacht, egal was ich versuche. Besonders anstrengend finde ich diese anhaltende körperliche Erschöpfung, die mich jeden Tag begleitet. Es fühlt sich an, als ob der Akku nie wieder richtig auflädt, selbst nach vermeintlich erholsamen Nächten. Ich würde gerne wissen, wie ihr mit diesem ständigen Gefühl der Leere umgeht, das alles so viel schwerer macht.
Ja das kenne ich, Erschöpfung begleitet mich jeden Tag und der Körper fühlt sich an wie ein Akku der nie ganz auflädt.
Vielleicht steckt mehr dahinter als Müdigkeit. Eine Mischung aus Schlafrhythmus Bewegung Entzündung und Stressreaktionen die sich über die Jahre aufbauen könnte die Erschöpfung erklären.
Ich dachte lange mehr Schlaf hilft wirklich doch manchmal bleibt die Leere auch wenn die Nacht lang war und der Kopf ruft nach mehr Kaffee.
Was wenn diese Leere kein Zustand ist sondern ein Hinweis darauf dass sich etwas in deinem Leben oder Umgang mit Schmerz neu ordnen will?
Ich bleibe skeptisch ob man so viele Fragen stellen muss bevor man Schritte wagt vielleicht hilft es einfach mal etwas zu verändern statt zu debattieren.
Vielleicht lohnt es sich die Perspektive zu wechseln statt nach Lösung zu suchen vielleicht geht es darum zu akzeptieren dass Erschöpfung Teil der Reise ist und trotzdem weiter zu gehen.