Ich sitze hier schon wieder bis spätabends am Schreibtisch und merke, wie sich diese bleierne Müdigkeit in mir ausbreitet, obwohl ich eigentlich noch Dinge erledigen müsste. Mir fällt es zunehmend schwer, nach der Arbeit abzuschalten, und selbst am Wochenende kreisen meine Gedanken um offene Aufgaben. Ich frage mich, ob das noch normal ist oder ob sich bei mir langsam eine Art Erschöpfung anbahnt. Kennt das jemand von euch?
Es klingt hart und ermüdend. Viele kennen die Erschöpfung die sich festsetzt wenn der Kopf auch nach der Arbeit weiterdreht. Du bist nicht allein damit und es ist gut Pausen zu brauchen
Vielleicht liegt es an kognitiver Last und an fehlenden Grenzen zwischen Arbeit und freier Zeit. Wer arbeitet schon gern unter konstantem Druck und checkt am späten Tag noch Emails. Hast du eine feste Abschlusszeit?
Vielleicht denkst du es sei Erschöpfung doch es könnte auch kreativer Drang sein der sich im Schreibfluss äußert. Warum nicht mal einfach einen Tag ohne Druck versuchen?
Und wenn das gar nicht deine Sache ist sondern eine kulturelle Frage warum wir so lange arbeiten. Wer legt fest wie viel Ruhe genug ist?