Ich war letztens bei meiner Hausärztin, weil ich einfach ständig erschöpft bin, obwohl ich genug schlafe. Sie hat mir dann empfohlen, mal einen Blick auf meine Ernährung zu werfen und hat den Begriff "Mikronährstoffmangel" fallen lassen. Das hat mich irgendwie nachdenklich gemacht, weil ich mich eigentlich ganz gesund ernähre, zumindest dachte ich das. Jetzt frage ich mich, ob man das wirklich so einfach übersehen kann und ob andere vielleicht ähnliche Erfahrungen gemacht haben.
Ich kenne das Gefühl ständiger Müdigkeit obwohl man genug schläft. Mikronährstoffmangel klingt oft wie ein Schlagwort doch eigentlich kann auch das fehlen von bestimmten Nährstoffen eine Rolle spielen
Aus medizinischer Sicht kann eine unzureichende Versorgung mit Eisen, Vitamin D oder B12 Müdigkeit verstärken. Trotzdem braucht man eine gezielte Abklärung und passende Tests statt einer einfachen Vermutung
Vielleicht habe ich das falsch verstanden Mikronährstoffmangel bedeutet doch dass man zu wenig Obst und Gemüse isst oder?
Statt direkt von Mangel zu sprechen könnte man Ernährung als Kontinuum sehen und fragen welche Muster in den Mahlzeiten die Energie beeinflussen ohne eine klare Diagnose zu stellen
Klingt plausibel doch ohne Tests bleibt das eine vage Vermutung. Ich bleibe skeptisch
Warum muss Mikronährstoffmangel die erste Vermutung sein wenn Müdigkeit so viele Gründe haben kann?
Ich stelle mir vor wie jemand im Wartezimmer sitzt und die Mikronährstoffmangel Diskussion im Kopf dreht und plötzlich wird klar wie widersprüchlich dieses Thema ist