Ich stehe gerade wirklich vor einem Problem und weiß nicht so recht, was ich davon halten soll. Letztes Jahr habe ich angefangen, viel mehr unverpackt einzukaufen, vor allem auf dem Markt. Jetzt hat mir meine Nachbarin erzählt, dass sie ihren Biomüll in kompostierbare Beutel aus Maisstärke packt, bevor er in die Tonne kommt. Das klingt für mich erstmal logisch, aber irgendwie habe ich das Gefühl, dass ich dadurch doch wieder mehr verpacke, anstatt weniger. Ich frage mich, ob das am Ende wirklich besser ist oder ob ich einfach den Biomüll lose in die Tonne geben sollte.
Ich verstehe deine Unsicherheit du willst weniger Müll und trotzdem zweifelst du an der Lösung mit Maisstärke Beuteln
Aus Umwelt Sicht lohnt es sich eine Bilanz zu ziehen wie viel Verpackung am Ende landet und wie der Biomüll entsorgt wird wenn man lose in die Tonne gibt
Vielleicht habe ich es falsch verstanden ich dachte die Beutel helfen beim Trennen doch in der Praxis landet am Ende doch mehr Restmasse im Beutel als nötig
Vielleicht lohnt es sich die Prämisse zu hinterfragen ob der Beutel wirklich die Lösung ist oder ob das eigentliche Problem unser Konsumverhalten bleibt
Vielleicht geht es eher darum wie wir einkaufen das unverpackt Prinzip ausbauen statt nur den Biomüll clever zu verpacken
Ich bleibe skeptisch zu der Idee dass der Beutel aus Maisstärke alles rettet und frage mich was wirklich als Müll gilt