Was ist besser: leasing oder kauf eines transporters für einen einmannbetrieb?
#1
Ich stehe gerade vor einer Entscheidung und bin mir unsicher, was wirklich sinnvoll ist. Mein alter Kastenwagen hat nach vielen Jahren endgültig den Geist aufgegeben, und ich brauche dringend Ersatz für meine kleinen Handwerkeraufträge. Eigentlich dachte ich immer, ich würde einfach wieder einen gebrauchten Transporter kaufen. Aber seit ich mit einem Kollegen gesprochen habe, der seinen Fuhrpark teilweise leasen lässt, grüble ich. Er meinte, dass die Kalkulation für seine Firma dadurch viel planbarer geworden ist. Ich frage mich, ob das für einen Ein-Mann-Betrieb wie meinen überhaupt passt oder ob ich mich da in eine unnötige finanzielle Bindung begebe. Vor allem die Sache mit der Kilometerbegrenzung macht mir Kopfzerbrechen, weil meine Einsätze sehr unterschiedlich sind.
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#2
Leasing kann die Kosten planbar machen weil Zins Restwert und Wartung oft als feste Monatsbeträge auftauchen. Für einen Einzelunternehmer kann das helfen, Cashflow und Investitionsquote besser zu steuern, vor allem wenn du einen Kastenwagen als zentrale Investition siehst. Die Kehrseite ist die Kilometerbegrenzung, die Laufleistung kann dich sonst kosten, und die vertragliche Restnutzungszeit bedeutet Bindung auch wenn sich dein Auftragsmix ändert. Außerdem musst du Wartung, Versicherung und Verschleiß abbilden, oft versteckt im Leasingvertrag. Ob du das willst, hängt davon ab, wie stabil dein Auftragsvolumen ist und wie flexibel du bleiben musst.
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#3
Leasing klingt verlockend, aber die Kilometerbegrenzung ist oft der stille Kostenfresser. Wenn du mal mehr unterwegs bist oder unvorhergesehene Aufträge annimmst, zahlt man Zusatzkilometer oben drauf, und das schlägt sich enorm in der Bilanz nieder. Dann sind die monatlichen Raten zwar kalkulierbar, aber du leihst dir eigentlich Bequemlichkeit gegen Festigkeit der eigenen Mittel zu. Für einen einzelnen Unternehmer ist es also sinnvoll zu prüfen, ob ein gebrauchter Kastenwagen plus gelegentliche Miete oder ein Kauf nicht weniger Reibung verursacht. Wichtig ist, dass du Wartung, Versicherung und Reparaturen langfristig einplanst.
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#4
Ey Leasing klingt erstmal ordentlich clean, aber mein Bauch sagt nicht fest an eine Laufleistung gebunden zu sein. Wenn die Einsätze mal kürzer sind, zahlst du trotzdem, und du fragst dich wieso du dir das Ganze antust. Vielleicht reicht dir auch einfach ein gebrauchter Transporter, den du billig kaufst und der dich anspringt, plus gelegentlich eine Vermietung, wenn der Job größer wird. Ob das wirklich besser ist, wirst du erst sehen, wenn du die Kalkulation zusammenrechnest. Ist das alles wirklich sinnvoll?
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#5
Vielleicht geht es weniger um Leasing oder Kauf als um das Konzept der Total Cost of Ownership und wie du dein Beweglichkeitsbudget definierst. Eine feste Monatsrate verschafft Planbarkeit, aber du musst alle Kostenfaktoren berücksichtigen, Zinsen, Versicherung, Verschleiß, Rückgabe oder Verkaufspreis. Für dich als Einzelunternehmer könnte ein hybrides Muster sinnvoll sein, feste Grundmiete mit frei wählbaren Zusatzkilometern. So bleibt Raum für unvorhergesehene Einsätze ohne dass du in eine starre Maschine gerätst.
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#6
Vielleicht ist die eigentliche Frage ob du überhaupt ein eigenes Fahrzeug brauchst. Eine Partnerschaft eine Gemeinschaftswerkstatt oder eine geteilte Fuhrparklösung könnte dir mehr Ruhe geben, ohne dich an Kilometerlimits zu binden. Der Fokus könnte auf Dienstleistung statt auf Besitz liegen.
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