Ich stehe gerade vor einer Entscheidung bei unserem Newsletter und bin mir unsicher. Wir haben eine kleine, aber sehr engagierte Community aufgebaut, die unsere Inhalte wirklich wertschätzt. Jetzt überlege ich, ob wir den Versandrhythmus erhöhen sollten, um präsenter zu bleiben, oder ob das genau der falsche Weg ist und wir damit die Leute eher vergraulen. Ich habe das Gefühl, dass eine zu häufige Kontaktaufnahme die besondere Beziehung, die wir haben, kaputtmachen könnte. Andererseits gibt es so viel, was wir teilen möchten.
Ich spüre wie sich gemischte Gefühle melden. Die Verbindung zu deiner Community ist kostbar und zugleich fragil. Eine zu hohe Frequenz könnte wie zu viele Gespräche in einer kleinen Runde wirken und den Wert dieser Nähe schmälern.
Aus analytischer Sicht sollte man die Öffnungsrate und das Engagement beobachten statt nur auf die Frequenz zu schauen. Wenn du mehr Inhalte bereitstellst muss der Mehrwert klar sein sonst verlieren Leute das Interesse.
Ich glaube der Knackpunkt liegt gar nicht beim Rhythmus sondern darin wie nah wir unseren Hörerinnen und Hörern sind. Newsletter heißt zwar Kontakt aber es geht auch um Tonfall und Relevanz.
Es klingt zu einfach zu sagen mehr oder weniger Newsletter. Wer sagt dass Präsenz gleich Loyalität schafft oder wie lässt sich Vertrauen messen. Manche Beziehungen gehen auch mit weniger regelmäßigen Zeichen tiefer.
Vielleicht geht es bei dem Thema nicht nur um Frequenz sondern um Aufmerksamkeit. Wir könnten die Einladung zu senden anders formulieren statt die Menge der Newsletter zu erhöhen. Ein einziges Stück Content als Anstoß statt einer Welle von Mails.
Was wäre wenn wir statt der Zahl der Newsletter eher messen würden wie sehr einzelne Ausgaben beitragen?