Was ist die beste beschreibung der stichprobenziehung im forschungsantrag?
#1
Ich sitze gerade an meinem ersten eigenen Forschungsantrag und bin mir unsicher, wie ich den methodischen Teil am besten aufbaue. Mein Betreuer meinte, ich solle den Abschnitt zur Datenerhebung besonders klar strukturieren, aber ich habe das Gefühl, dass meine Beschreibung der geplanten Stichprobenziehung zu vage wirkt. Wie habt ihr das bei euren ersten Anträgen gemacht, um das Verfahren wirklich überzeugend darzustellen? Mir schwebt da eine bestimmte Methode vor, aber ich weiß nicht, ob sie für mein spezifisches Vorhaben nicht vielleicht zu aufwändig ist.
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#2
Die Sorge dass die Stichprobe zu vage bleibt kenne ich aus dem eigenen Antragsschreiben. Mir half es die Datenerhebung wie einen Bauplan zu sehen der sich an den Forschungsfragen orientiert statt an einer hübschen Statistikformel. Wenn du willst hör ich dir gern zu welche Stichprobe du vor Augen hast und warum genau diese Gruppe relevant ist?
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#3
Aus methodischer Sicht ist es hilfreich zuerst Zielpopulation Einschluss und Ausschlusskriterien sowie den Sampling Frame festzulegen. Dann wählt man ein passendes Ziehungsverfahren und dokumentiert die Begründung für die Wahl. Eine klare Verknüpfung von Sampling Strategie Datenerhebungsinstrumenten und Analysestrategie macht den Abschnitt überzeugend.
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#4
Vielleicht ist der Fokus auf der Stichprobenziehung nur ein Symptom deiner Unsicherheit und nicht die wichtigste Frage. Wenn der Plan zu sehr aufwendige Verfahren skizziert könnte das als unnötige Bürokratie wirken. Vielleicht reicht eine schlankere pragmatische Lösung solange du die Grenzen der Generalisierbarkeit ehrlich benennst.
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#5
Ich hab es mal so falsch verstanden Stichprobe meint hier vielleicht nur die Anzahl der Verfügbarkeit der Felder oder die Locations Nee kommt wieder drauf an. Aber in meiner ersten Version stand da irgendwas von Zufallsstichprobe obwohl ich eigentlich gezielt dachte.
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#6
Stichprobe muss zur Fragestellung passen sonst hat der Datensatz kein Gewicht.
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#7
Vielleicht ist es sinnvoll die Datenerhebung als Teil eines größeren Rahmens zu sehen der auch qualitative Elemente oder Pilotstudien berücksichtigt statt nur eine große Zufallsstichprobe zu planen
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