Irgendwie stehe ich gerade auf dem Schlauch mit meiner Preisgestaltung. Seit ich vor zwei Jahren angefangen habe, arbeite ich nach Stundenlohn, aber bei einem aktuellen Projekt mit viel Vorab-Recherche fühlt sich das nicht mehr fair an, weder für mich noch für den Kunden. Ich überlege, ob ein pauschales Preismodell besser wäre, aber ich habe Angst davor, den Aufwand falsch einzuschätzen und dann draufzuzahlen. Wie macht ihr das, wenn ein Projekt schwer vorhersehbar ist?
Ich finde die Preisgestaltung gerade unfair weil Vorab Recherche oft schwer abzuschätzen ist und am Ende der Kunde mehr bezahlt als der Aufwand vermuten ließ.
Vielleicht klappt eine Mischform besser Basispauschale plus variable Komponente je nach Komplexität oder Recherchezeit Das gibt Struktur ohne Überraschung
Eine feste Pauschale klingt verlockend doch ich traue dem Modell nicht recht Denn oft wird der Aufwand später deutlich höher als geplant.
Vielleicht hilft es den Fokus aufs Ergebnis zu legen Sich auf Deliverables zu einigen statt auf Zeit Dann kann der Preis an klaren Meilensteinen hängen bleiben.
Vielleicht ist das ganze Thema Preisgestaltung der falsche Ansatz Warum nicht offenlegen welche Annahmen man trifft und das im Vertrag festhalten?