Ich stehe gerade vor einer Entscheidung, die mich echt umtreibt. Mein alter Kombi hat nach vielen treuen Jahren langsam ausgedient, und ich überlege, ob ich mir einen reinen Elektrowagen zulegen soll. Die meisten meiner Fahrten sind sowieso nur kurze Strecken in der Stadt. Aber zweimal im Jahr fahre ich zu meiner Familie, das sind gut 600 Kilometer einfach. Ich habe gehört, dass die Ladeinfrastruktur auf dieser Route noch nicht so toll sein soll, und die Vorstellung, mit zwei Kindern im Winter an einer halbleeren Ladesäule zu stehen, macht mir etwas Bauchschmerzen. Vielleicht ist ein Plug-in-Hybrid doch die bessere Brückentechnologie für mich?
Das verstehe ich gut du willst Sicherheit für deine Familie. Die Vorstellung an einer halbleeren Ladesäule im Winter mit zwei Kindern macht einem Bauchschmerzen. Ein reines Elektroauto wirkt oft wie die grünere Wahl doch die Praxis auf langen Strecken macht dir Sorge.
Kurzstrecken in der Stadt funktionieren gut mit einem Elektroauto das spart Emissionen und Kosten. Die zweimal im Jahr 600 Kilometer würden mit einem PHEV leichter klappen weil du zu Hause laden kannst und unterwegs den Verbrenner nutzt. Aber je nachdem wie oft man wirklich laden kann kann der Vorteil kleiner sein als gedacht und die Verlässlichkeit der Reichweite ist entscheidend.
Vielleicht ist der Gedanke an ein PHEV zu sehr auf das Ladenetz fixiert. Man könnte auch prüfen wie oft man tatsächlich lädt und ob Car Sharing oder andere Optionen nicht doch sinnvoller wären. Und wer weiß ob die Prämisse überhaupt passt.
Was wenn das eigentliche Thema nicht der Antrieb ist sondern wie stark dich das Bild der langen Fahrt belastet? Vielleicht regt dich die Überlegung an den Alltag neu zu denken und zu prüfen ob du eine PHEV Lösung wählst oder eine konsequent vollelektrische Option bevorzugst.